VDI nimmt J.W. Ostendorf in branchenübergreifende Plattform für Effizienzpioniere auf

Coesfeld, Mai 2016. Die „VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH“ hat den Farbenhersteller J.W. Ostendorf (JWO) aus dem westfälischen Coesfeld in ihren „Industrie-Club Ressourceneffizienz“ aufgenommen. Mit dem Club würdigt das VDI Zentrum Leistungen von Unternehmen, die besonders effizient mit Rohstoffen und Energie umgehen und damit Vorbilder für ihre Branchen sind. Auf der diesjährigen Hannover Messe wurde JWO zusammen mit acht weiteren Unternehmen in Deutschland zum Gründungsmitglied der neuen Plattform ernannt.

Ziel des Industrie-Clubs ist der Austausch mit anderen Unter-nehmen und Entscheidern sowie mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Beratung. Gleichzeitig will der Industrie-Club Multiplikator für Beispiele aus der Unternehmenspraxis sein, wie Ressourcen bestmöglich genutzt und Kohlendioxid-Emissionen gesenkt werden. Dr. Hans-Joachim Weintz, Direktor Technische Unternehmensentwicklung bei JWO, sagt: „Ressourceneffizienz ist ein Kernanliegen von JWO, um unseren Kunden umwelt- und gesund-heitsfreundliche Produkte mit immer besserem Nutzwert und    immer niedrigerem ökologischen Fußabdruck anbieten zu können. Die Aufnahme in das Gremium bestätigt unsere Strategie und ist zugleich Ansporn, uns weiter zu verbessern“.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt den Industrie-Club und   finanziert ihn mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Kooperationspartner des Clubs sind die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Effizienzagentur NRW, das Effizienznetz Rheinland-Pfalz, Hessen Trade & Invest, das RKW Nord, das Umweltbundesamt sowie Umwelttechnik BW.

Der Geschäftsführer des VDI Zentrums Ressourceneffizienz, Dr. Martin Vogt (links), überreicht die Urkunde zur Aufnahme von JWO in den „Industrie-Club Ressourceneffizienz“ an Dr. Hans-Joachim Weintz, Direktor Technische Unternehmensentwicklung bei JWO. Foto: VDI.

JWO zeichnet sich durch eine besonders emissionsarme und umweltfreundliche Produktion wasserbasierter Farben, Lacke und Lasuren aus. Dies erreicht JWO durch ein modulares Produktions-verfahren in einem geschlossenen Fertigungssystem, das vom BMUB für die deutliche Absenkung von Emissionen gegenüber herkömmlichen Anlagen nach Branchenstandard prämiert ist. Darüber hinaus führt das Umweltbundesamt (UBA) die Lack-produktion von JWO als Referenzanlage für die gesamte Farbenbranche in ihrer Datenbank „Cleaner Production Germany", in der herausragende Umwelttechnologien beschrieben sind.

Auch im Bereich der Verpackungen ist JWO Vorreiter: Als erster Farbenhersteller in Europa füllte JWO bereits 2011 Dispersionsfarbe in Kunststoff-Eimern aus hundertprozentig recyceltem Poly-propylen ab, das als Sekundärrohstoff aus der Mülltrennung stammt. Zusammen mit einem Entsorgungsdienstleister und     einem Verpackungshersteller hatte JWO dieses Konzept gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Damit hält der Verbraucher heute in vielen Fällen einen Farb-Eimer in seinen Händen, der über den gesamten Produktlebenszyklus rund 50 Prozent an Kohlendioxid gegenüber Eimern aus neuen Kunststoffen einspart – ein Ergebnis, das durch das Fraunhofer-Institut UMSICHT offiziell bestätigt ist. Seit dem ersten Einsatz dieser innovativ recycelten Kunststoff-Eimer kann JWO die Ersparnis an Kohlendioxid-Äquivalenten  mittlerweile auf über eintausend Tonnen beziffern und nachweisen.

Auch auf Produktebene arbeitet JWO an umwelt- und gesundheitsfreundlichen Lösungen. So hatte JWO in 2015 auf der Hannover Messe eine neue Hybridlacktechnologie vorgestellt.  Dabei handelt es sich um ein von der DBU gefördertes ressourcenschonendes Lacksystem auf Wasserbasis, das erstmals lösemittelhaltige Lacke in ihren klassischen Anwendungsbereichen ersetzt und beste Streichergebnisse erzielt.

Aktuell ist JWO Industrie- und Entwicklungspartner in einer Reihe öffentlich geförderter Innovationsprojekte. Gemeinsam mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen ist JWO dabei, weitere Lösungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz zu erarbeiten.

 

Pressekontakt:

Kai Minck  

J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG

Tel.: 02541-744-608

E-Mail: kai.minck@jwo.com

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